Publikationen
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- dr foster® intelligence – Hospital care at home
- VIDALL C. (2010) European Journal of Cancer Care 19, 29–34
- SO J. (2010) European Journal of Cancer Care 19, 35–39
- Journal of Care Services Management, Vol. 4, No. 2 (2010)
Newsletter 01/2010 zur Heimtherapie des Morbus Fabry
Healthcare at Home informiert
Größere Räumlichkeiten
Wir haben unter der Ihnen bekannten Adresse in der Schildkrötstraße neue, größere Räume bezogen. Diese wurden - durch unser stetiges Wachstum bedingt - dringend benötigt.
Erfolgreich externe Prüfung bestanden
Neben der erfolgreichen Einführung des Heimtherapie-Services für Morbus Fabry Patienten, wurden unsere Prozesse und Abläufe im Auftrag unseres Kunden, der Firma Shire, erfolgreich von neutraler Stelle einer Prüfung unterzogen.
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Ärzte Zeitung, 24.03.2010
Zu Hause kommt der Treue-Schub
Probleme mit der Compliance - gerade bei Chronikern treten sie häufig auf. Ein neues Konzept zur Heimtherapie soll dies ändern. Das erste Projekt läuft bereits.
Je aufwendiger die Therapie, desto eher bleiben die Patientenam Ball. Diese Rechnung geht in der Praxis leider nicht immer auf. "Selbst bei Patienten mit Krebs haben Sie eine Non-Compliance von 30 Prozent", sagt Peter Teich,Geschäftsführer der Healthcare at Home Deutschland GmbH (HaH) in Mannheim, als er Daten einer Compliance-Studie aus Großbritannien vorlegt. Die Studie stammt zwar aus 2004, aber sie zeigt doch deutlich das Problem: Irgendwann werden viele Patienten schlicht therapiemüde. Und genau hier will das Mannheimer Unternehmen ansetzen - mit einem Heimservice für chronisch kranke Patienten, die Injektionen oder Infusionen benötigen.
Nur examinierte Kräfte übernehmen die Therapie
Dabei lässt sich das Konzept am einfachsten über das Startprojekt, die Betreuung von Patienten mit Morbus Fabry, erklären. "In der Regel brauchen Patienten mit Morbus Fabry alle zwei Wochen eine Enzymersatztherapie in Form einer Infusion", so Teich. Da es bundesweit allerdings nur ca. 400 Patienten mit der seltenen Erkrankung gebe, sei genau das für die Patienten gar nicht so einfach. Zum Teil müssten sie spezielle Zentren dafür aufsuchen - von denen es wegen der Seltenheit der Erkrankung deutschlandweit nicht allzu viele gibt. HaH bietet Patienten deshalb die Möglichkeit einer Heimtherapie. Dazu kommen examinierte Krankenschwestern oder Pfleger zu den Patienten nach Hause. Sie setzen nicht nur die Infusion, sondern bleiben auch für die Zeit der Infusion beim Patienten.Die Therapie findet jedoch nicht ohne den Arzt statt. Denn der betreuende Arzt ist es - erklärt Teich -, der die Entscheidung trifft, ob sich der Patient für die Heimtherapie eignet oder nicht. "Wenn ein Patient sagt, ,ich möchte die Heimtherapie‘, der Arzt sagt aber, ‚Sie sind dafür nicht geeignet‘, dann werden wir auch nicht tätig", erläutert Teich. Außerdem müsse der Patient das verordnete Medikament bereits seit einer Weile nutzen - um sicherzustellen, dass er es auch verträgt.
Autor: Rebekka Höhl. Mit freundlicher Genehmigung der Ärzte Zeitung Verlags-GmbH.
