Healthcare at Home "Down Under"

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„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen."

Josephine Baker

Ich war schon immer positiv eingestellt und genieße mein Leben. Allerdings war ich nicht sicher, ob ich meinen Traum, mehrere Monate zu verreisen, mit Morbus Gaucher verwirklichen kann. Ich wollte schon immer einfach raus in die Welt, andere Länder, Menschen und Kulturen kennenlernen. Zum Beispiel nach Australien und Neuseeland. Nach meinem Bachelor fasste ich dann den Entschluss, Flüge zu buchen und hoffte, dass meine Infusionen im Ausland organisiert werden können. Healthcare at Home kümmerte sich direkt um die Organisation, sobald ich meine erste Anlaufstelle und die ungefähre Dauer meines dortigen Aufenthaltes wusste. Der Chef von Healthcare at Home persönlich trat in Kontakt mit australischen Ärzten und organisierte auch den Transport meiner Medikamente. Mir wurde sowohl die Infusion in Brisbane als auch später in Melbourne ermöglicht. Dafür bin ich unglaublich dankbar. Spontan entschied ich nach drei Monaten, für sechs Wochen durch Neuseeland zu reisen und danach wieder nach Australien zurückzukommen. Trotz dieses plötzlichen Entschlusses machte man sich wieder die Mühe, eine Lösung zu finden. Meine spontane Idee bezüglich Neuseeland schien erst gar nicht so leicht umsetzbar, unter anderem wegen des Medikamenten-Transportes. Da ich alle zwei Wochen infundiert werden muss, musste für die Zeit in Neuseeland zwei Mal eine Infusion organisiert werden. Geplant hatte ich einen Roadtrip durch ganz Neuseeland, das heißt, die Infusionen mussten sogar an verschiedenen Orten stattfinden. Tatsächlich gab es aber auch dafür eine Lösung: Meine deutsche Nurse Ute verband meine beiden Infusionen mit ihrem schon immer gewünschten Neuseeland-Urlaub. (Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit in Auckland und super viel Spaß zusammen). Auch wenn mich Morbus Gaucher in manchen Lebenslagen etwas einschränkt, so weiß ich immer, dass alles irgendwie möglich ist, wenn man es wirklich will und fest daran glaubt. Ehrlich gesagt führe ich trotz meiner Krankheit ein (fast) normales Leben. Der Besuch in australischen Krankenhäusern gehört nun einfach zu meiner Auslandserfahrung dazu. Die Menschen in den Krankenhäusern hier sind alle total herzlich und ich fühle mich wohl. Ja, ich freue mich sogar jedes Mal auf meinen Termin im Krankenhaus, da es interessant ist, sich mit dem Personal und anderen Patienten auszutauschen. Die reibungslose Ermöglichung meiner Infusionen im Ausland ist eine wertvolle Erfahrung auf meiner Reise. Nun weiß ich, dass HaH immer versucht, mich so gut wie nur möglich zu unterstützen. Ich bin voller Dankbarkeit und mit dem Service von HaH vollstens zufrieden.